Regen

Regen

Regen

Ein sanfter Regen geht über Land. Ich bin ganz davon gebannt. Ich sitze unterm sichren Dach Und bin mit allen Sinnen wach.

Das Wetter war so lange schön, gar nicht mehr nett anzusehn. Ich genieß‘ die feuchte Kühle und auch die gewisse Schwüle.

Der See wird vom Wind ganz aufgewühlt, ich bin langsam abgekühlt. Das kühle Nass, das tut mir gut und gibt wieder neuen Mut.

Das Gras ist grün und frisch und feucht. Die lange Dürre hat gereicht. Und auch mein ausgedörrter Geist wird vom frischen Grün gespeist.

Es mag ein gewisses Sinnbild sein, prägt es sich doch tief bei mir ein. Dass ich die Erfrischung brauche, damit das Hirn nicht ganz abrauche.

Und auch die Beziehung zu meinem Gott wird durch die Frische wieder flott. Sie war schon ganz unsichtbar, zu Staub zerfallen, ganz und gar.

Jetzt kommt neues Leben rein. Der Geist zieht wieder bei mir ein. Ich will ihn loben, ehren preisen auf alle mir bekannten Weisen.

Ich lass im Herbst mich nicht verdrießen. Durch Regen Stimmung nicht vermiesen. Nehm‘ das frische, kühle Nass. Neues Leben, das macht Spaß.

© Christian-Michael Kleinau Midlaaren 9.9.20


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